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Dangge und alles Gueti

Kunz Christian 09.06.2018

Armend Jusufi ist Torhüter in Binningens erster Mannschaft (2. Liga Interregional). Heute Samstag steht er gegen den FC Reinach auf dem Spiegelfeld für Binningen das letzte Mal zwischen den Pfosten. «Ein Stück weit schwingt schon etwas Wehmut mit, denn hier war meine Heimat und wenn man irgendwo die Zelte abbricht, hat dies immer zwei Seiten», so Jusufi.

Der 33-Jährige Mazedonier kam am 1. Juli 2011 vom mazedonischen Erstligisten Shkendija Tetovo in die Schweiz und zu Binningen. Sieben Jahre hütet er das Tor, hat dabei rund 118 Spiele gemacht für die Baselbieter. 28 Mal blieb er dabei ohne Gegentor, was für einen Torhüter immer eine wichtige Sache ist. «Auf die neue Saison wird es in Binningen einen neuen, jungen Trainer geben. Ich möchte diesen Wechsel dazu nutzen, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen. Ich bin überzeugt, dass ich mit meiner Erfahrung für manches Team wertvoll sein kann. Allerdings müsste ich nicht wechseln, wenn ich nicht auch noch Ehrgeiz hätte. Ich suche nicht nur Spass, denn ich bin nach wie vor ehrgeizig, habe selten mal ein Training verpasst. Als Torhüter bedeuten 33 Jahre noch nicht das Ende. Ein 2. Liga Interregional-Team oder ein ambitioniertes 2. Liga regional Team müsste es deshalb schon sein.»

Am Samstag um 18 Uhr wird er jedoch noch einmal in gelb oder rosa mit der Nummer 22 ins Tor von Binningen gehen. «Mit einem lachenden und einem weinenden Auge», wie er sagt.