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Hitzebeständiges Dc triumphierte

Rohde Thomas 09.05.2012

Zur vierten Meisterschaftsrunde mussten wir beim FC Telegraph auf dem Bachgraben antreten. Es war klar, dass wir auch an diesem ersten heissen Tag des Jahres die nächsten drei Punkte einfahren wollten.

Aufgrund der momentanen Tabellensituation wäre alles andere als ein Sieg eine kleine Enttäuschung gewesen, zu klar waren die Voraussetzungen. Aber eben dort lauert auch die Gefahr, dass manch einer das Spiel auf die leichte Schulter nimmt. Gegen solche Gegner muss man den Ball flach halten, und darf nicht in Eigensinn verfallen.

Nach dieser Vorgabe begannen wir dann auch und liessen Ball und Gegner laufen. Nur harzte es wie schon so oft am Anfang vor dem Tor und wir fanden keine Lücke zum Torabschluss.

Schliesslich brachen wir dann denn Bann und schossen bis zur Halbzeit doch noch 5 Tore. In der Pause war dann richtig Erfrischen angesagt, die Spieler litten doch etwas an der ungewohnten Hitze.

Dies merkte man dann auch in der zweiten Hälfte, als das Tempo merklich nachliess. Mehr Mühe hatte aber unser Gegner, dem die Kräfte etwas früher aus gingen als uns. So konnten wir auch in Halbzeit zwei das Spiel bestimmen, und schossen dann auch nochmals 6 Tore zum 11:1 Endstand.

Da unser Torhüter erstmals (!) im vierten Spiel einen Treffer hinnehmen musste, durfte er zur „Wiedergutmachung“ zwischenzeitlich einen Elfmeter schiessen, der uns noch zugesprochen wurde. Diesen versenkte er dann auch souverän, und kam gerade noch um ein Straftraining herum.

Das Positivste an diesem Spiel war für uns die Tatsache, dass alle diszipliniert ihre Aufgaben erfüllten. Negativ war wieder einmal die Chancenauswertung, trotz der elf geschossenen Tore. Dies war natürlich auch ein wenig der Hitze zuzuschreiben, die Kraft oder auch die Konzentration liessen je länger je mehr nach.

Ganz nebenbei haben wir nach diesem Spiel die Tabellenführung übernommen, die wir aber noch mit dem FC Riederwald teilen. Das letzte Spiel der Saison wird gegen diesen Gegner stattfinden, und wir werden alles daran setzen zumindest eine „Finalissima“ zu erreichen. Als „Prämie“ gab es danach für jeden Spieler ein Glace.

Thomas Rohde