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Zweite mit glanzlosem Erfolg

Durisch Luc 04.05.2014

Diese Weisheit wird wohl jedem Fussballer bekannt sein: "Wer sie vorne nicht macht erhält sie dann hinten." Unsere von der Verletzungshexe geplagte zweite Mannschaft kam heute allerdings noch mit einem blauen Auge davon.

Mit nur zwölf Spielern mussten die Binninger heute gegen den kämpferischen Gast aus Zwingen antreten. Die Spieler von Binningen verschliefen die ersten zwanzig Minuten und gerieten prompt mit 0:1 in Rückstand. Zum Glück liess die Reaktion der Binninger nicht lange auf sich warten. Sie kamen zum 1:1 und nahmen in der Folge immer mehr das Spieldiktat in die Hand. Nach mehreren ausgelassenen Chance kamen die SCBler noch vor der Pause zur 2:1 Führung.

In der Pause stellte sich die Mannschaft auf die Angriffe der nun mit dem Rücken zur Wand stehenden Zwingener vor.

Aber diese Angriffe kamen nicht, zu dominant war das Auftreten der Binninger. Nach mehreren ausgelassen hochkarätigen Chancen gelang den Binningern das 3:1. War das schon die Entscheidung? Die Antwort lautete: Nein. Denn obwohl die Zweite in der Folge noch zu mehreren Chancen kam, welche zum Teil kläglich vergeben wurden, war es der Gast aus Zwingen, dem aus heiterem Himmel das Tor zum 3:2 gelang.

Hektische Schlussminuten waren die Folge, da Binningen zusehends die Spielkontrolle verlor. Plötzlich musste auf dem Spiegelfeld um die praktisch schon eingetragenen 3 Punkte gezittert werden. Der Gegner aus Zwingen war am Drücker, aber konnte sich kaum Chancen erspielen und da die Binninger ihre Konterchancen nicht nutzen konnten, musste die Zweite bis zum Schluss zittern. Es blieb aber beim 3:2 und die Binninger konnten die budgetierten drei Punkte doch noch einfahren.

"Die Art und Weise, wie wir heute mit unseren Chancen umgegangen sind, war nicht zufriedenstellend. Aber die Mannschaft hat Teamgeist bewiesen und auch trotz den vielen Absenzen ihre Qualitäten zeigen können", meinte Hanspeter Kneuss nach dem Spiel.

Auf jedem Fall, viel hat nicht gefehlt und heute auf dem Spiegelfeld wäre die so bekannte Weisheit wieder einmal wahr geworden:" Wer sie vorne nicht macht, erhält sie hinten."